Aktuelles


NEU: Jetzt online Plattdeutsch lernen und miteinander sprechen      IMG 1926
Einfach per E-Mail den Zugangscode anfordern!

In diesen Zeiten, in denen man sich nicht mehr so einfach mit anderen treffen kann - schon gar nicht mit vielen und in geschlossenen Räumen - werden Online-Videokonferenzen immer mehr zur Alternative. Diese Möglichkeit nutzen wir jetzt auch für unsere plattdeutsche Sprache, und zwar in zweifacher Hinsicht: Erstens bieten wir für diejenigen, die unser regionales ostfälisches Platt neu lernen möchten, wöchentliche Online-Sprachkurse an,
zweitens gibt es damit für uns als Vereinsmitglieder ab sofort wieder einen (wenn auch nur virtuellen) Ort, an dem wir zu vorher festgelegten Zeiten  zusammenkommen können, um miteinander im Gespräch zu bleiben und uns nicht aus den Augen zu verlieren.

Alles was man dazu braucht ist ein Computer mit Front-Kamera und Internetzugang oder ein funktionierendes Smartphone.

Hier geht's zur Anmeldung:               IMG 1932

Mit einer E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhält man anschließend eine Antwort-Mail zurück. Darin enthalten sind die erforderlichen Zugangsdaten, mit denen man sich zu einer der Online-Videokonferenzen dazuschalten kann. Der nächste Online-Sprachkurs findet am Mittwoch, den 19. August 2020 um 17:00 Uhr statt, der Plattdeutsch-Stammtisch am selben Tag um 20:30 Uhr. Auch ein späterer Einstieg ist problemlos möglich.


"Schorse spräket Platt" verschoben auf 2021          

Der Wettbewerb „Schorse spräket Platt“ für Kinder und Jugendliche zum ostfälischen Platt wird auf das Jahr 2021 verschoben. Die aktuellen Maßnahmen des Gesundheitsschutzes, insbesondere die weiterhin bestehenden Kontaktbeschränkungen, lassen leider eine Weiterführung des laufenden Wettbewerbs, dessen Einsendeschluss bereits ausgesetzt war, nicht zu. Zugleich werden in den Schulen alle Kräfte gebündelt, um unter den derzeitigen Bedingungen und auf neuen Wegen den Schulunterricht zu organisieren, sodass zusätzliche Angebote wie z. B. Plattdeutsch-AGs momentan zurückstehen müssen.

Die Niedersächsische Sparkassenstiftung wird – in Erwartung weiterer Erfolge bei der Eindämmung der Covid19-Pandemie – den Wettbewerb „Schorse spräket Platt“ 2021 erneut ausschreiben und freut sich bei diesem „Restart“ auf zahlreiche interessante und kreative Wettbewerbsbeiträge.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Arne Butt
Referent für Denkmalpflege, Wissenschaft und Mildtätigkeit
Niedersächsische Sparkassenstiftung / VGH-Stiftung


Handwark un Leben upp'm Dörpe
Das gemeinsame Frühjahrstreffen der Arbeitsgemeinschaft Südniedersächsische Heimatforschung e.V.
und dem Plattdeutsch Forum Südniedersachsene.V. am 29. Februar in Bühren

Hier zum Nachhören der Bericht im StadtRadio Göttingen vom 04.03.2020:
https://www.stadtradio-goettingen.de/beitraege/kultur/fruehjahrstreffen_der_ag_suedniedersaechsische_heimatforschung_und_plattdeutschforum
 
Dütt wöörn dä Akteure:
Müerker/Möwwerker: Hartje’s Hartmut ut Höckeln
Discher: Grobecker’s Werner ut Chiebollehuusen
Chärtnereje: Hengst’ Heidrun ut Lütjenrooe un Chillersen
Schmedd: Arnemann’s Harry ut Bodenfelle/Wahmbeck
Bäckereje: Hartje’s Elke ut Höckeln
Buuernhoff/ Böwwernhoff: Behrens’ Albert ut Sülbke
Schaulmestersche: Schmidt’s Monika ut Schwiejershuusen
 
Et mott rasch jessecht werrn: Dat was aan Freujaohrsdräpen!!!
Mannomann!!! Gerda Mickan, Albert Behrens, Annette Rummenhohl un  Andreas Kompart vonne ASH un PDF hewwet alle Rejister tojen un for‘n wunnerbaorn Dach ssorjet. Dä Handwarkers met örn oalen Jeschichten hewwet össek in use Jugend tereue verssettet un oak veel Spaß in dä chrote Jesellschaft uppen Saale brocht. Dat Ssingen un dat Äten konne nicht better ssien! Danke Jöck for düsse Meuhe un Anstrengunge. Man konne merken, datt Je  alles chern  moaket hewwet, met ne Menge Harteblaut.
Dafor danket Jöck von Harten
Ute Spreine ut Chasmar

De Landjugend leert Plattduitsch       GHOB5571         EQNI9960

AGUB1980                      FIDC4713             XPUK6492

De Landjugendgruppe iuter Heberbörde sind upp meck teau kum`n , unn wolln Plattduitsch leeren. Albert Behrens un eck wörren datau bereit , düssen jungen Minschen  (Jungbiuern un.Jungbiuerinnen) de Sprake ührer Heimat , beu te bringen. Annen 4. Novembere 2019 konnen weu innet Dorfjemeinschaftshius in Hachenhiusen mie 14 jungen Luien . Albert un eck häbbet den jungen Luien (den Jungbiuern iuter Giejend) de plattduitsche Sprake  vuur e`stellt, un se häbbet secht, datt lernet woi. Sei häbbet e`leert,un de Begeisterunge was prima.

Niu stund auck annen 08. 02. 2020 ,  de „Greune Ball“ in Harjehiusen uppen Programme, den de Landjiugend organisiere. Düsse jungen Luie wollen  seck auck vuurstelln mie ührer neu erleerten Heimatsprake, sei wörren auck ganz stolt. Düsse „Greune Ball“ salle vuur sei en  Vuurstellen seun mie Plattduitsch. Ett hätt jiut e`klappet. Sei konnen 4 Sketche vuur 350 Gästen upp Traupes Tenne in Harrjehiusen vuurführ`n .

Uppeschrieb`n von Loni Meinecke


Jugendliche werben für Platt
Projekt des Länderzentrums soll Niederdeutsch populärer machen

Artikel aus dem Göttinger Tageblatt vom 07.02.2020.pdf
Von Friedemann Kohler

Bremen. „Haal di de Düvel!“: Auf Plattdeutsch kann man jemanden­ klangvoll und elegant zum Teufel schicken. Um das traditionelle Niederdeutsch wieder populär zu machen, haben junge Leute seit Sommer 2019 eine Reihe von Schaubildern entwickelt – auch eines zum „Schimpen un Strieden op Platt“ (Schimpfen und Streiten auf Platt). Koordiniert wird das Projekt vom Länderzentrum für Niederdeutsch in Bremen. Auf dessen Internetseite können die 18 Infografiken ab März abgerufen werden.

„Das Ziel war, ganz viele junge Menschen dazu zu bringen, sich mit dem Niederdeutschen auseinanderzusetzen“, sagt die Leiterin des Länderzentrums, Christianne Nölting. Zu den Teilnehmern zählten etwa 90 Schüler und Studenten.

So erarbeitete eine Arbeitsgemeinschaft an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Tarmstedt (Kreis Rotenburg) ein Schaubild zu Plattdeutsch in Straßen- und Ortsnamen. Vielerorts finden sich Bezeichnungen mit Hoff (Hof), Dörp (Dorf), Kamp (Feld) oder Diek (Deich). Auch Tiernamen wie Schaap (Schaf) und Imme (Biene) kommen vor sowie Pflanzennamen wie Appel (Apfel) und Eller (Erle).

Auf den neuen Schaubildern gehe es auch um Sprichwörter, um Niederdeutsch zur Hansezeit, um Vergleiche zu anderen germanischen Sprachen, erklärt Nölting. Bei der Schimpfgrafik ist Vokabelkenntnis gefragt. Was heißt: „Nu is aver Daddeldu!“? Gemeint ist: Nun ist aber Schluss, es langt! Das Wort Daddeldu leitete sich vom Englischen: That’ll do! (Das reicht) ab. Auf Platt höre sich selbst Schimpfen „veel kommodiger, sinniger un fründlicher“ an – viel gemütlicher, verständiger und freundlicher, heißt es auf dem Schaubild.

An dem Länderzentrum für Niederdeutsch beteiligen sich die vier norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Auch mit Mecklenburg-Vorpommern wird kooperiert.

Quellenangabe: Göttinger Tageblatt vom 07.02.2020, Seite 1


 Segg meck dat op Platt - Plattdeutsch im StadtRadio Göttingen

Andreas Hillebrandt, der neue Moderator für Radio-Sendungen in ostfälischer Sprache stellt sich vor:
https://www.stadtradio-goettingen.de/beitraege/kultur/segg_meck_dat_op_platt__plattdeutsch_im_stadtradio_goettingen