Aktuelles


Aufruf zum Plattdeutschen Lesewettbewerb 2021

Alle zwei Jahre führen die Landschaftsverbände gemeinsam und mit Unterstützung durch die Sparkassen und die Niedersächsische Sparkassenstiftung im Einvernehmen mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und den Schulaufsichtsbehörden den Plattdeutschen Lesewettbewerb für Schülerinnen und Schüler der dritten bis dreizehnten Jahrgangsstufen durch. Zusammen mit dem Saterfriesischen Lesewettbewerb gilt er als größte Veranstaltung für Regional- und Minderheitensprachen in Europa. Gemäß dem Erlass des Niedersächsischen Kultusministers vom 29.04.1986 ist der Plattdeutsche Lesewettbewerb für die Schüler eine schulische und für die beteiligten Lehrkräfte eine dienstliche Veranstaltung.

Im Schuljahr 2020/2021 muss der Plattdeutsche Lesewettbewerb bedingt durch die Corona-Pandemie und den damit einhergehenden unvorhersehbaren Entwicklungen in einer anderen als der bisher bekannten und gewohnten Form stattfinden: auf Schulebene und darauf aufbauend digital auf Landesebene.

Einen Aufruf zur Beteiligung trotz der veränderten Bedingungen finden Sie unter folgendem Link: https://youtu.be/4XV8bA4ACUo.

Ziel des Wettbewerbs

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Freude am plattdeutschen Lesen und an der niederdeutschen Sprache zu wecken. Schülerinnen und Schüler, die das Plattdeutsche nicht vom Elternhaus aus als Umgangssprache mitbringen, sondern es neu erlernt haben, sollen ausdrücklich zur Teilnahme ermuntert werden.

Der Stellenwert des Niederdeutschen zeigt sich nun auch darin, dass das Lesen und Verstehen von Texten „der Regionalsprache und mit regionalsprachlichen Bezügen“ in das weiterentwickelte Kerncurriculum für das Fach Deutsch für die Grundschulen aufgenommen wurden. Schulen, an denen keine Lehrkräfte Plattdeutsch sprechen, sollten sich an die Berater für die Region und ihre Sprachen Niederdeutsch und Saterfriesisch im Unterricht wenden oder außerschulische „Experten“ mit plattdeutscher Sprachkompetenz hinzuziehen, die evtl. von den Heimatvereinen vermittelt werden können.

Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigt sind die Schülerinnen und Schüler ab dem dritten Schuljahr der allgemeinbildenden Schulen aller Schularten und Schulstufen in Niedersachsen.

Altersgruppen

Die Teilnehmer am Wettbewerb werden in folgende fünf Altersgruppen eingeteilt:

Gruppe A: 3. Schuljahr
Gruppe B: 4. Schuljahr
Gruppe C: 5./6. Schuljahr
Gruppe D: 7./8. Schuljahr
Gruppe E: 9.-13. Schuljahr

Auswahl und Umfang der vorgelesenen Texte

Es können ausschließlich niederdeutsche Prosatexte vorgelesen werden. Die Texte können selbst ausgewählt werden. Eine Liste mit Quellen geeigneter Texte ist dieser Ausschreibung beigefügt. Die Vorlesezeit im Wettbewerb soll fünf Minuten pro Teilnehmer nicht überschreiten.
Texte, die Niederdeutsch oder Saterfriesisch herabwürdigen oder Alkohol und Drogen verharmlosen sind zu vermeiden.

Neue Kategorie: Klassen- und Gruppenbeiträge

Erstmals ist in diesem Jahr die Teilnahme von Klassen oder Gruppen mit gemeinschaftlich gelesenen Texten möglich. Dies kann in Form eines Bilderbuchkinos, (mehrsprachigen) Lesetheaters oder dialogischem Lesen geschehen. Auch hier sollte die Länge des Beitrags fünf Minuten nicht übersteigen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Lesen. Eine szenische Gestaltung in Form von Sketchen oder kleinen Theaterstücken ist nicht vorgesehen.

Durchführung

Der Lesewettbewerb wird in diesem Jahr auf zwei Ebenen durchgeführt.

1. Schulebene

In der ersten Phase des Wettbewerbs ermitteln die Schulen – je nach den aktuellen Bedingungen und Möglichkeiten – in jeder Altersgruppe ihre ersten, zweiten und dritten Sieger.

Die Zusammensetzung der Jury sowie die Form der Ehrung der Sieger bleibt den Schulen überlassen. Es wird empfohlen, für die Sieger Buchpreise oder CDs im Wert von etwa 12,50 € (1. Platz), 10,00 € (2. Platz) und 5,00 € (3. Platz) vorzusehen. Die örtlichen Sparkassen sowie die Landschaftsverbände haben ihre Unterstützung für die Preisvergabe zugesagt. Die teilnehmenden Schulen werden gebeten, diesbezüglich mit den Obleuten der Landschaftsverbände oder den zuständigen Beraterinnen und Beratern für die Region und ihre Sprachen Niederdeutsch und Saterfriesisch im Unterricht der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung Kontakt aufzunehmen. Für die Sieger werden Urkunden zum Download zur Verfügung gestellt.

Sollten mehrere Klassen- oder Gruppenbeiträge präsentiert werden, werden ebenfalls innerhalb der jeweiligen Altersgruppen die ersten, zweiten und dritten Sieger ermittelt.
Auch hier ist die Form der Ehrung der Sieger den Schulen überlassen. Denkbar wäre ein Preis, der der ganzen Klasse oder Schule zugutekommt, etwa ein Zuschuss für die Klassenkasse oder eine besondere Aktion für die Klasse oder Schule. Auch hierbei können die Landschaftsverbände oder örtlichen Sparkassen unterstützend wirken.

Eine Beteiligung der Öffentlichkeit (Vorstellen der Teilnehmer/Sieger und ihrer Geschichten bei Schulveranstaltungen mit Eltern/Interessierten; Durchführung eines Plattdeutschen Nachmittages bzw. Abends, Vorlesen bei außerschulischen Veranstaltungen) wird in diesem Jahr allenfalls eingeschränkt möglich sein. Eine Veröffentlichung in der lokalen Presse oder der Homepage der Schule kann hingegen ein wirksamer Beitrag zur Erhöhung der Akzeptanz sein.

2. Einsenden der Siegerbeiträge in digitaler Form auf Landesebene

In diesem Jahr entfallen die Kreis-, Dezernats- oder Bezirksentscheide. Stattdessen findet ein Landesentscheid auf digitaler Ebene statt.

Die ersten Sieger der jeweiligen Altersgruppen haben die Möglichkeit, digital am Landesentscheid teilzunehmen. Dazu muss der entsprechende Beitrag digital aufgenommen und bis zum 1. Juni 2021 offiziell von den Schulen an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Vor dem Lesebeitrag sollen die Schülerinnen und Schüler sich kurz auf Niederdeutsch vorstellen. („Ik heet … Ik bün … Johr old un kaam ut … Ik gah in de … Klass vun de … (School). Ik lees en Geschicht vun … De Geschicht heet…“)

Für die Aufnahmen ist keine besondere technische Ausstattung erforderlich. Die Kamera oder das Diktiergerät eines Smartphones oder Tablets sind vollkommen ausreichend.
Bitte achten Sie darauf, dass keine störenden Hintergrundgeräusche die Tonqualität beeinträchtigen.

Für die Schüler hat es den Vorteil, dass sie nicht vor unbekanntem Publikum lesen müssen und die Aufnahme bei Lesefehlern mehrfach wiederholt werden kann.

Aufgrund des zu erwartenden Datenvolumens senden Sie bitte die Aufnahmen (in gängigen Formaten wie mp3, M4A oder mp4) an die o.g. Mailadresse mittels eines kostenlosen und frei zugänglichen Filehosting-Dienstes (z. B. WeTransfer), sodass der Beitrag per Link heruntergeladen werden kann.

Bitte senden Sie auch einen Scan des gelesenen Textes mit ein. Anmerkungen und Anpassungen an den örtlichen Dialekt dürfen gerne enthalten sein.

Ab dem 2. Juni 2021 sichtet eine Jury, die sich aus Beratern der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung zusammensetzt, die Beiträge. Die besten Beiträge werden von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung mit Preisgeldern prämiert. Die Preisträger werden am 7. Juli 2021 auf www.nsks.de und www.schoolmester.de bekannt
gegeben.

Für Beratung und Klärung weiterer Fragen stehen Ihnen Andrea Schwarz (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder die für Ihre Region zuständigen Beraterinnen und Berater für die Region und ihre Sprachen Niederdeutsch und Saterfriesisch im Unterricht der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung gern zur Verfügung.

Der Plattdeutsche Lesewettbewerb wird gefördert durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung, das Niedersächsische Kultusministerium, die Emsländische Landschaft, den Landschaftsverband Stade, den Landschaftsverband Südniedersachsen, den Landschaftsverband Weser-Hunte, den Lüneburgischen Landschaftsverband, die Oldenburgische Landschaft und die Ostfriesische Landschaft.


Der ostfälische Plattdeutsch-Wettbewerb "Schorse" fällt 2021 leider aus

Liebe plattdeutschinteressierte Schulen und Plattdeutschfreunde!

Wegen der Coronasituation gebe ich heute am 8. April 2021 die Mitteilung von Dr. Arne Butt von der Sparkassenstiftung weiter, dass der ostfälische Plattdeutschwettbewerb "Schorse" in diesem Jahr nun ersatzlos ausfällt und hoffentlich im nächsten Jahr wieder durchgeführt werden kann.

Wenn es schon gute Ideen gab oder gar schon gestartet wurde, bitte ich darum, alles fürs nächste Mal aufzuheben. Es kommen wieder bessere Tage!

In diesem Sinne: Bliewet jesund und munter un hoalet Affstand!

Plattdüütsche Chrüße
Annette Rummenhohl

Dat Joahr 2020 un Corona

Wu häwwe eck dat Joahr twädiusend twinitich erliewet. Wat häwet ösch dei klöoken Lui'e alles forr dat Joahr  twädiusend un twintich profezeihet. All dei Joahrestahl twintich twintich, iss doch woll ganz wat Besonderet. Ett werd ja woll auk enn Joahr bloim, wu woi noch lange an denket. Eck danke denn leiwen Gott, dat hei ösch forr dei Corona Pandemie verschaunt hätt. Eck sinn jau enn Minsche dei viele underwejens iss. Awer in düssen Joahre mosste eck auk schöene in Hiuse tippsen. Dat Corona hätt ösch alle töohaupe ma woiset, dat ett auk noch Grenzen gifft.

Eck sinn ja viele forr dat Plattduitsche underwejens, awer dat hätt in düssen Joahre nich söo richtich  e'klappet. Woi würn in Fewerware in Bührn boi Dransfelle töon graut'n Dreep'n vonn denn Plattduitschen, da würn ower hundert Lui'e. Viert'n Doage löter wolln woi in Sülbke iusen graut'n ,, Plattduitschen Nommedach''  affhauln, Dische un Stöehle würn all uppestellt, Corona kamm un sieh, a werd nits vonn. Woi Plattduitschen harrn iuse Upptrie'e forr dat ganze Joahr all wisse moaket, awer Corona maake ösch enn Strich dadoor. Enn ganzen hucken Lui'e von Plattduitsch Forum hätt meck anneröop'n un siehen, woi möttet ma töohaupe kühr'n, woi varleiset  ösch ja ganz iut'n Augen,  dat gäht awer nich. Niu moaket woi Videokonferenz, wer da mie moaken will, dei sall seck boi meck melln.

Iuse Tropp ,,Plattduitsche Kerken underwejens'' harre auk all alles kloar moaket, awer ass woi veier Kerken besocht harrn, was auk da Foieroamd forr ösch.                         

In Aulnheime  hät se  auk all upp Edeltraud un meck e'tofft, awer woi drofft'n nich henn dei harrn auk alles töosparret. In Druiber inner Schöole moake eck noch Schöolemester forr dat Plattduitsche. Dat gung denne auk nich mehr, Corona siehe, dat iss töo jefährlich.

Wenn Joi von Einbäck na Noort'n führet, denne gifft dat da blaus noch ein Kröoch, un dei iss in Sülbke. Da dreepet woi ösch denne jeden Sonndach mie iusen Stammdische. Wu hätt dei Spruch: Gähste in'n Kröoch werste klöok, gähste ümme rümm, bliwwste dumm.  Dei Jemischte Chor singet da süsst auk jede Wäkken, alles vorrboi, hei mosste soin Kröoch töosliut'n. Woi willt hoop'n dat dei Kroijer un dei Vareine dat alles owerstaahet. Na'en Sportplatze könnt woi auk nich.

Dei Fuierwehr draff seck auk nich mehr dreep'n. In Sauterhelln iss dei Saloin uppebrennt, denne kamm dei Fuierduiwel un steeke Huisere, Schui'n, Gaarnhuisere un Straufinn an. Da droffte dei Fuierwehr denne awer henn töon Löschen. Eck säjje töo moin Naawer, dütt Joahr iss ett awer auk wier söo druije, hei secht, datt moaket nits, denne briuke eck nich söo offte moin Rasen mähen. Dei andere Naawer quadderre da wier öndlich Waater upp, dei secht, ett iss söo druije, ett kann gar nits wassen. Einder söo, dei Andere söo.

Dei Corona hät ösch ja ganz schöene doernander brocht. Ierst kümmt dei Maskenplicht, un diu draffst kein besoiken. Denne werd wier alles uppehom. Denne gäht ett wier von vorrn laus. Denne kumet dei verrückt'n Quewerdenkers un noch söone Döllmers un möttet demenstriern, un denne noch ahne Masken.

In düsssen Joahre fänge woi ja an mie impfen, woi hoopet ja, dat denne allet better werd.
Niu bloiwet meck alle schön jesund, dat wünschet Jöck von ganzen Harrt'n

Albert Behrens iut Sülbke


Plattdeutsche Weihnachten
Erwachsene und Kinder lesen Gedichte und Geschichten in unserer ostfälischen Regionalsprache
 
Eine Sendung mit Andreas Hillebrandt am 24. und 25. Dezember 2020
im StadtRadio Göttingen

17. Bundesweiter Vorlesetag 2020 | FRÖBEL ist offizeller Unterstützer des  Bundesweiten Vorlesetages - FRÖBEL - Kompetenz für Kinder

Von Pannekauken, Beer'n un mehr ... 
Kinder lesen für Kinder plattdeutsche Geschichten

Das war am Donnerstag, 19.11.2020 und Freitag, 20.11.2020 jeweils um 11:00 Uhr im StadtRadio Göttingen 107,1
sowie am Donnerstag, 26.11.2020 und Freitag, 27.11.2020 auch jeweils 11:00 Uhr im StadtRadio Göttingen 107,1

Hier können beide Sendungen ohne Musik nachgehört werden:


 In'n Septembere 2020 all dat veerte Joahr:

Tro dek wat Postkarte

Tro dek wat, spreek Platt: "Freedach is Plattdach"
In ganz Niedersachsen hieß es wieder: "Freedach is Plattdach“. Jedes Jahr im September ist diese Aktion Bestandteil der plattdeutschen Imagekampagne 'Platt is cool' der Landschaften, der Landschaftsverbände Niedersachsens und der Niedersächsischen Landesschulbehörde.
Erneut hatte Ministerpräsident Stephan Weil dafür die Schirmherrschaft übernommen. Seine Grußbotschaft kann man sich hier noch einmal ansehen:

 

Wir als Plattdeutsch Forum Südniedersachsen e.V. haben diese Kampagne aktiv unterstützt und waren in unserer Region mit dabei.


Diese Sendung war am  Freitag, den 4. September 2020 im StadtRadio Göttingen zu hören:
Über die Zukunftsaussichten unseres regionalen ostfälischen Platts
mit Moderator Andreas Hillebrandt, Prof. em. Dr. Dieter Stellmacher (Herausgeber des Niedersächsischen Wörterbuches, vormals Professor für niederdeutsche Sprache und Literatur an der Universiät Göttingen), Annika Jühne (Landschaftsverband Südniedersachsen e.V.), Albert Behrens (Vorsitzender des Vereins Plattdeutsch Forum Südniedersachsen e.V.), Annette Rummenhohl (Beraterin der Nds. Landesschulbehörde) und anderen.

Hier kann die Sendung ohne Musik nachgehört werden:
 
 

NEU: Jetzt online Plattdeutsch lernen und miteinander sprechen      IMG 1926

Einfach per E-Mail den Zugangscode anfordern!

In diesen Zeiten, in denen man sich nicht mehr so sorglos mit anderen treffen kann, werden Online-Videokonferenzen zur Alternative. Diese Möglichkeit nutzen wir auch für unsere plattdeutsche Sprache, und zwar in zweifacher Hinsicht: Erstens bieten wir für diejenigen, die unser regionales ostfälisches Platt neu lernen möchten, Online-Sprachkurse an,
zweitens gibt es damit für uns einen (wenn auch nur virtuellen) Ort, an dem wir zu vorher festgelegten Zeiten  zusammenkommen können, um miteinander im Gespräch zu bleiben.

Alles was man dazu braucht ist ein Computer mit Front-Kamera und Internetzugang oder ein funktionierendes Smartphone.

Hier geht's zur Anmeldung:               IMG 1932

Mit einer E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhält man anschließend eine Antwort-Mail zurück. Darin enthalten sind die erforderlichen Zugangsdaten, mit denen man sich zu einer der Online-Videokonferenzen dazuschalten kann.


"Schorse spräket Platt" verschoben auf 2021          

Der Wettbewerb „Schorse spräket Platt“ für Kinder und Jugendliche zum ostfälischen Platt wird auf das Jahr 2021 verschoben. Die aktuellen Maßnahmen des Gesundheitsschutzes, insbesondere die weiterhin bestehenden Kontaktbeschränkungen, lassen leider eine Weiterführung des laufenden Wettbewerbs, dessen Einsendeschluss bereits ausgesetzt war, nicht zu. Zugleich werden in den Schulen alle Kräfte gebündelt, um unter den derzeitigen Bedingungen und auf neuen Wegen den Schulunterricht zu organisieren, sodass zusätzliche Angebote wie z. B. Plattdeutsch-AGs momentan zurückstehen müssen.

Die Niedersächsische Sparkassenstiftung wird – in Erwartung weiterer Erfolge bei der Eindämmung der Covid19-Pandemie – den Wettbewerb „Schorse spräket Platt“ 2021 erneut ausschreiben und freut sich bei diesem „Restart“ auf zahlreiche interessante und kreative Wettbewerbsbeiträge.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Arne Butt
Referent für Denkmalpflege, Wissenschaft und Mildtätigkeit
Niedersächsische Sparkassenstiftung / VGH-Stiftung


Handwark un Leben upp'm Dörpe
Das gemeinsame Frühjahrstreffen der Arbeitsgemeinschaft Südniedersächsische Heimatforschung e.V.
und dem Plattdeutsch Forum Südniedersachsene.V. am 29. Februar in Bühren

Hier zum Nachhören der Bericht im StadtRadio Göttingen vom 04.03.2020:
https://www.stadtradio-goettingen.de/beitraege/kultur/fruehjahrstreffen_der_ag_suedniedersaechsische_heimatforschung_und_plattdeutschforum
 
Dütt wöörn dä Akteure:
Müerker/Möwwerker: Hartje’s Hartmut ut Höckeln
Discher: Grobecker’s Werner ut Chiebollehuusen
Chärtnereje: Hengst’ Heidrun ut Lütjenrooe un Chillersen
Schmedd: Arnemann’s Harry ut Bodenfelle/Wahmbeck
Bäckereje: Hartje’s Elke ut Höckeln
Buuernhoff/ Böwwernhoff: Behrens’ Albert ut Sülbke
Schaulmestersche: Schmidt’s Monika ut Schwiejershuusen
 
Et mott rasch jessecht werrn: Dat was aan Freujaohrsdräpen!!!
Mannomann!!! Gerda Mickan, Albert Behrens, Annette Rummenhohl un  Andreas Kompart vonne ASH un PDF hewwet alle Rejister tojen un for‘n wunnerbaorn Dach ssorjet. Dä Handwarkers met örn oalen Jeschichten hewwet össek in use Jugend tereue verssettet un oak veel Spaß in dä chrote Jesellschaft uppen Saale brocht. Dat Ssingen un dat Äten konne nicht better ssien! Danke Jöck for düsse Meuhe un Anstrengunge. Man konne merken, datt Je  alles chern  moaket hewwet, met ne Menge Harteblaut.
Dafor danket Jöck von Harten
Ute Spreine ut Chasmar

De Landjugend leert Plattduitsch       GHOB5571         EQNI9960

AGUB1980                      FIDC4713             XPUK6492

De Landjugendgruppe iuter Heberbörde sind upp meck teau kum`n , unn wolln Plattduitsch leeren. Albert Behrens un eck wörren datau bereit , düssen jungen Minschen  (Jungbiuern un.Jungbiuerinnen) de Sprake ührer Heimat , beu te bringen. Annen 4. Novembere 2019 konnen weu innet Dorfjemeinschaftshius in Hachenhiusen mie 14 jungen Luien . Albert un eck häbbet den jungen Luien (den Jungbiuern iuter Giejend) de plattduitsche Sprake  vuur e`stellt, un se häbbet secht, datt lernet woi. Sei häbbet e`leert,un de Begeisterunge was prima.

Niu stund auck annen 08. 02. 2020 ,  de „Greune Ball“ in Harjehiusen uppen Programme, den de Landjiugend organisiere. Düsse jungen Luie wollen  seck auck vuurstelln mie ührer neu erleerten Heimatsprake, sei wörren auck ganz stolt. Düsse „Greune Ball“ salle vuur sei en  Vuurstellen seun mie Plattduitsch. Ett hätt jiut e`klappet. Sei konnen 4 Sketche vuur 350 Gästen upp Traupes Tenne in Harrjehiusen vuurführ`n .

Uppeschrieb`n von Loni Meinecke


Jugendliche werben für Platt
Projekt des Länderzentrums soll Niederdeutsch populärer machen

Artikel aus dem Göttinger Tageblatt vom 07.02.2020.pdf
Von Friedemann Kohler

Bremen. „Haal di de Düvel!“: Auf Plattdeutsch kann man jemanden­ klangvoll und elegant zum Teufel schicken. Um das traditionelle Niederdeutsch wieder populär zu machen, haben junge Leute seit Sommer 2019 eine Reihe von Schaubildern entwickelt – auch eines zum „Schimpen un Strieden op Platt“ (Schimpfen und Streiten auf Platt). Koordiniert wird das Projekt vom Länderzentrum für Niederdeutsch in Bremen. Auf dessen Internetseite können die 18 Infografiken ab März abgerufen werden.

„Das Ziel war, ganz viele junge Menschen dazu zu bringen, sich mit dem Niederdeutschen auseinanderzusetzen“, sagt die Leiterin des Länderzentrums, Christianne Nölting. Zu den Teilnehmern zählten etwa 90 Schüler und Studenten.

So erarbeitete eine Arbeitsgemeinschaft an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Tarmstedt (Kreis Rotenburg) ein Schaubild zu Plattdeutsch in Straßen- und Ortsnamen. Vielerorts finden sich Bezeichnungen mit Hoff (Hof), Dörp (Dorf), Kamp (Feld) oder Diek (Deich). Auch Tiernamen wie Schaap (Schaf) und Imme (Biene) kommen vor sowie Pflanzennamen wie Appel (Apfel) und Eller (Erle).

Auf den neuen Schaubildern gehe es auch um Sprichwörter, um Niederdeutsch zur Hansezeit, um Vergleiche zu anderen germanischen Sprachen, erklärt Nölting. Bei der Schimpfgrafik ist Vokabelkenntnis gefragt. Was heißt: „Nu is aver Daddeldu!“? Gemeint ist: Nun ist aber Schluss, es langt! Das Wort Daddeldu leitete sich vom Englischen: That’ll do! (Das reicht) ab. Auf Platt höre sich selbst Schimpfen „veel kommodiger, sinniger un fründlicher“ an – viel gemütlicher, verständiger und freundlicher, heißt es auf dem Schaubild.

An dem Länderzentrum für Niederdeutsch beteiligen sich die vier norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Auch mit Mecklenburg-Vorpommern wird kooperiert.

Quellenangabe: Göttinger Tageblatt vom 07.02.2020, Seite 1


 Segg meck dat op Platt - Plattdeutsch im StadtRadio Göttingen

Andreas Hillebrandt, der neue Moderator für Radio-Sendungen in ostfälischer Sprache stellt sich vor:
https://www.stadtradio-goettingen.de/beitraege/kultur/segg_meck_dat_op_platt__plattdeutsch_im_stadtradio_goettingen