Aktuelles


Die aktuellen Entwicklungen betreffen natürlich auch den Schorse-Wettbewerb. Folgende Nachricht ist auf der Website der Niedersächsischen Sparkassenstiftung geschaltet:

Schorse-Wettbewerb für ostfälisches Platt: Einsendeschluss ausgesetzt
Aufgrund der aktuellen Maßnahmen des Gesundheitsschutzes, insbesondere der Schließung der niedersächsischen Schulen bis zum 18. April 2020 (Stand 16. März 2020), wird der ursprünglich für den 24. April 2020 geplante Einsendeschluss für „Schorse spräket Platt. Wettbewerb für Kinder und Jugendliche zum ostfälischen Platt“ ausgesetzt. Über den weiteren Fortgang des Wettbewerbs und einen neuen Einsendeschlusstermin wird erst nach Wiedereröffnung der niedersächsischen Schulen entschieden.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Arne Butt
Referent für Denkmalpflege, Wissenschaft und Mildtätigkeit
Niedersächsische Sparkassenstiftung / VGH-Stiftung

Schorse spräket Platt                              


Wettbewerb für Kinder und Jugendliche zum ostfälischen Platt 2020

Der Wettbewerb „Schorse spräket Platt. Wettstriet for ostfäälschet Platt“ wird von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde 2020 erneut ausgeschrieben. Er wendet sich an Kinder und Jugendliche, die sich mit viel Fantasie „upp'n Wech to mooken“, um das ostfälische Platt zu entdecken – das regionaltypische Platt des südöstlichen Niedersachsens, das noch heute zwischen Bückeburg und Helmstedt, von Hann. Münden bis Uelzen gesprochen wird.

Ob einzeln oder als Gruppe, in Schulen oder in Zusammenarbeit mit Plattdeutsch-Vereinen oder örtlichen Plattdeutschsprechern: Die Teilnehmer können z. B. in Interviews, Geschichten, Hörspielen, Präsentationen und Filmen ihre Begegnung mit dem ostfälischen Platt festhalten und diesen Dialekt der niederdeutschen Sprache, der Nähe und Verbundenheit mit den Menschen in ihrer Region ausdrückt, selber ausprobieren. Die Gewinner des Wettbewerbs, die von einer Jury ausgewählt werden, erhalten Preise von bis zu 300 Euro.

Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt!
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer:                                 
Download 

Die Niedersächsische Landesschulbehörde unterstützt die Arbeit der Schulen im Bereich der Regionalsprachen durch ein Berater-Netzwerk sowie durch Anrechnungsstunden.
Die Niedersächsische Sparkassenstiftung engagiert sich gemeinsam mit den regionalen Sparkassen im Rahmen des Plattdeutschen Lesewettbewerbs seit Jahrzehnten für den Erhalt der niederdeutschen Sprache.


Handwark un Leben upp'm Dörpe
Das gemeinsame Frühjahrstreffen der Arbeitsgemeinschaft Südniedersächsische Heimatforschung e.V.
und dem Plattdeutsch Forum Südniedersachsene.V. am 29. Februar in Bühren

Hier zum Nachhören der Bericht im StadtRadio Göttingen vom 04.03.2020:
https://www.stadtradio-goettingen.de/beitraege/kultur/fruehjahrstreffen_der_ag_suedniedersaechsische_heimatforschung_und_plattdeutschforum
 
Dütt wöörn dä Akteure:
Müerker/Möwwerker: Hartje’s Hartmut ut Höckeln
Discher: Grobecker’s Werner ut Chiebollehuusen
Chärtnereje: Hengst’ Heidrun ut Lütjenrooe un Chillersen
Schmedd: Arnemann’s Harry ut Bodenfelle/Wahmbeck
Bäckereje: Hartje’s Elke ut Höckeln
Buuernhoff/ Böwwernhoff: Behrens’ Albert ut Sülbke
Schaulmestersche: Schmidt’s Monika ut Schwiejershuusen
 
Et mott rasch jessecht werrn: Dat was aan Freujaohrsdräpen!!!
Mannomann!!! Gerda Mickan, Albert Behrens, Annette Rummenhohl un  Andreas Kompart vonne ASH un PDF hewwet alle Rejister tojen un for‘n wunnerbaorn Dach ssorjet. Dä Handwarkers met örn oalen Jeschichten hewwet össek in use Jugend tereue verssettet un oak veel Spaß in dä chrote Jesellschaft uppen Saale brocht. Dat Ssingen un dat Äten konne nicht better ssien! Danke Jöck for düsse Meuhe un Anstrengunge. Man konne merken, datt Je  alles chern  moaket hewwet, met ne Menge Harteblaut.
Dafor danket Jöck von Harten
Ute Spreine ut Chasmar

De Landjugend leert Plattduitsch       GHOB5571         EQNI9960

AGUB1980                      FIDC4713             XPUK6492

De Landjugendgruppe iuter Heberbörde sind upp meck teau kum`n , unn wolln Plattduitsch leeren. Albert Behrens un eck wörren datau bereit , düssen jungen Minschen  (Jungbiuern un.Jungbiuerinnen) de Sprake ührer Heimat , beu te bringen. Annen 4. Novembere 2019 konnen weu innet Dorfjemeinschaftshius in Hachenhiusen mie 14 jungen Luien . Albert un eck häbbet den jungen Luien (den Jungbiuern iuter Giejend) de plattduitsche Sprake  vuur e`stellt, un se häbbet secht, datt lernet woi. Sei häbbet e`leert,un de Begeisterunge was prima.

Niu stund auck annen 08. 02. 2020 ,  de „Greune Ball“ in Harjehiusen uppen Programme, den de Landjiugend organisiere. Düsse jungen Luie wollen  seck auck vuurstelln mie ührer neu erleerten Heimatsprake, sei wörren auck ganz stolt. Düsse „Greune Ball“ salle vuur sei en  Vuurstellen seun mie Plattduitsch. Ett hätt jiut e`klappet. Sei konnen 4 Sketche vuur 350 Gästen upp Traupes Tenne in Harrjehiusen vuurführ`n .

Uppeschrieb`n von Loni Meinecke


Jugendliche werben für Platt
Projekt des Länderzentrums soll Niederdeutsch populärer machen

Artikel aus dem Göttinger Tageblatt vom 07.02.2020.pdf
Von Friedemann Kohler

Bremen. „Haal di de Düvel!“: Auf Plattdeutsch kann man jemanden­ klangvoll und elegant zum Teufel schicken. Um das traditionelle Niederdeutsch wieder populär zu machen, haben junge Leute seit Sommer 2019 eine Reihe von Schaubildern entwickelt – auch eines zum „Schimpen un Strieden op Platt“ (Schimpfen und Streiten auf Platt). Koordiniert wird das Projekt vom Länderzentrum für Niederdeutsch in Bremen. Auf dessen Internetseite können die 18 Infografiken ab März abgerufen werden.

„Das Ziel war, ganz viele junge Menschen dazu zu bringen, sich mit dem Niederdeutschen auseinanderzusetzen“, sagt die Leiterin des Länderzentrums, Christianne Nölting. Zu den Teilnehmern zählten etwa 90 Schüler und Studenten.

So erarbeitete eine Arbeitsgemeinschaft an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Tarmstedt (Kreis Rotenburg) ein Schaubild zu Plattdeutsch in Straßen- und Ortsnamen. Vielerorts finden sich Bezeichnungen mit Hoff (Hof), Dörp (Dorf), Kamp (Feld) oder Diek (Deich). Auch Tiernamen wie Schaap (Schaf) und Imme (Biene) kommen vor sowie Pflanzennamen wie Appel (Apfel) und Eller (Erle).

Auf den neuen Schaubildern gehe es auch um Sprichwörter, um Niederdeutsch zur Hansezeit, um Vergleiche zu anderen germanischen Sprachen, erklärt Nölting. Bei der Schimpfgrafik ist Vokabelkenntnis gefragt. Was heißt: „Nu is aver Daddeldu!“? Gemeint ist: Nun ist aber Schluss, es langt! Das Wort Daddeldu leitete sich vom Englischen: That’ll do! (Das reicht) ab. Auf Platt höre sich selbst Schimpfen „veel kommodiger, sinniger un fründlicher“ an – viel gemütlicher, verständiger und freundlicher, heißt es auf dem Schaubild.

An dem Länderzentrum für Niederdeutsch beteiligen sich die vier norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Auch mit Mecklenburg-Vorpommern wird kooperiert.

Quellenangabe: Göttinger Tageblatt vom 07.02.2020, Seite 1


 Segg meck dat op Platt - Plattdeutsch im StadtRadio Göttingen

Andreas Hillebrandt, der neue Moderator für Radio-Sendungen in ostfälischer Sprache stellt sich vor:
https://www.stadtradio-goettingen.de/beitraege/kultur/segg_meck_dat_op_platt__plattdeutsch_im_stadtradio_goettingen


Plattdüütsche Wiehnachtsjeschichten un -jedichte in'n StadtRadio Chöttingen - FM 107,1 MHz

Die Schulkinder Klara, Runa, Conner und Sirkka aus Adelebsen lasen zusammen mit Annette Rummenhohl, Andreas Kompart, Angelika Gießke und Karl-Heinz Pieper am Heiligabend und am 2. Weihnachtstag weihnachtliche Geschichten und Gedichte im StadtRadio Göttingen auf Plattdeutsch vor.
Aufgenommen und zusammengestellt wurde die Sendung von Andreas Hillebrandt, Bürgerfunker beim StadtRadio Göttingen.

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